Zur Wasserpflanze des Jahres 2012 ist der “Gewöhnliche Wasserhahnenfuß” gekürt worden – eine Pflanze, die in Mitteleuropa in rauen Mengen wächst und keiner Gefahr ausgesetzt ist.

Die aquatische Fauna ist in Berichten über den Tauchsport verglichen mit der Präsenz von Korallen, Haien oder Seesternen ein wenig in den Hintergrund gedrängt. Dabei hat sie doch ein enormes Gewicht, ist sie doch zusammen mit der Sonnenenergie die Quelle des gesamten Nahrungsangebot in den Flüssen, Seen und Ozeanen der Erde. Da ist die jährliche Wahl einer Wasserpflanze, die von den Medien und Naturschutzorganisationen dann ins Scheinwerferlicht gerückt wird, nur gerecht.

Der Wasserhahnenfuß ist eine Pflanze mit weißer Blüte, die in der Mitte einen dottergelben Fleck zeigt. Sie ist winterhart und robust und in stehenden und fließenden Gewässern zu Hause.

 

Julian “Jule” Hosp war für etliche Jahre einer der Top-Surfer im Weltcup und ist jetzt Profi-Kitesurfer auf fast allen Ozeanen rund um dem Globus.

Anfang November war Jule bei uns auf dem Safariboot Nautilus Two und hat die Kite-Reviere der Malediven getestet. Und: Es hat ihm gut gefallen – und zwar so gut, dass Jule Hosp für uns ab 2011 Kitesurfing-Camps auf den Malediven leiten wird.

Die Kite-Camps dauern zehn Tage für maximal zwölf Teilnehmer. Die genauen Routen und Spots werden wir je nach Witterung und Wind vor Ort festlegen und dabei natürlich auch berücksichtigen, wie die Teilnehmer mit den Revieren zurechtkommen.

Als kleinen Vorgeschmack zeige ich euch noch ein Foto von Jule, wie er über dem Indischen Ozean vor der Nautilus Two fliegt.

Kitesurfer Jule Hosp vor der Nautilus One und der Nautilus Two

Kitesurfer Jule Hosp vor der Nautilus One und der Nautilus Two

(Foto © Harry Hois)

Ferien auf einem Liveaboard-Boot in den Malediven bietet die Möglichkeit, viele der etwa 1.200 Inseln zu erforschen und dabei an einigen der schönsten Plätzen der Welt zu tauchen. Schiffe, die Tauchkreuzfahrten auf dem Malediven anbieten, überstreichen ein Spektrum vom Segelboot mit drei Kabinen bis zu großen Schiffen, die mit allem Komfort ausgestattet sind. Jedes der Kreuzfahrt-Schiffe wird von erfahrenen Profis betrieben, die die maledivischen Gewässer wie ihre Westentasche kennen.

Liveaboard Safariboot

Liveaboard am Safariboot: Azurblaues Meer und tropische Sandstrände

Tauchferien auf einem Kreuzfahrtschiff in den Malediven werden oft als die bestmögliche Weise bezeichnet, um die wahre und einzigartige Pracht und Ruhe dieses tropischen Paradieses kennen zu lernen. Bei einem Tauchurlaub auf einen Safariboot hat man die Chance, viele unterschiedliche Tauchplätze auf den Atollen zu erleben und einen Eindruck von den Inseln zu gewinnen, unbewohnte Inseln zu besuchen und die Schönheiten der Touristenressorts zu genießen.

Professionelle Tauchausrüstung und qualifizierte Tauchlehrer tragen zu einem entspannenden, unvergesslichen Urlaub bei, so wie auch die Luxusaustattung an Bord zu einem rundum gelungenen Urlaubserlebnis beisteuert.

Tauchen auf den Malediven ist ein ultimatives Erlebnis, denn fast alle Tauchgänge sind so genannte “drift dives”. Gleichsam wie in einem Naturfilm ziehen Korallen und die Fischschwärme an einem vorbei, ohne dass man sich dabei anstrengen muss.

Bei einlaufender Strömung können die Sichtweiten bis zu 50 Meter betragen. Bei diesen Bedingungen trifft man sehr oft Haie, während bei auslaufender Strömung  die Sicht zwar schlechter ist, aber dafür planktonhaltiges Wasser Mantas und andere Planktonfresser anzieht.

Auf den Malediven herrscht eine größere Artenvielfalt wie sonst nirgends auf der Welt. Neben den vielen kleinen Fischarten kann man Walhaie, Mantas, Schildkröten, Napoleonfische und Thunfische und viel mehr beobachten. Zu den farbenprächtigsten Fischen am Riff zählen die etwa 30 cm großen Kaiserfische. Aber auch der ziemlich gleich große Doktorfisch, der mit einem gelben Rand umgeben ist, und die farbenfrohen Schmetterlingsfische schweben schwerelos durchs Korallenmeer. Der schwarz-gelb gestreifte Wimpelfisch, der eine verlängerte Rückenflosse besitzt, schwimmt gerne in riesigen Schwärmen. Bei Seenadeln, Anglerfischen und bei den vielen hier lebenden Nacktschnecken muss man schon etwas genauer hinsehen.

Die wohl wichtigsten Unterwasserlebewesen auf den Malediven sind die Steinkorallen. Denn ihrer Fähigkeit, dem Meerwasser Mineralstoffe zu entziehen und Kalk abzuscheiden, verdanken die Malediven schlussendlich ihre Existenz. Mehr als 200 verschiedene Polypentypen beherrschen die Korallenblöcke. Ihre Bauwerke sind Futter und Unterstand für viele Fischarten. So eine Koralle wächst im Jahr zwischen 2 bis 10 cm, wobei dies von den Strömungsverhältnissen und vielem mehr abhängig ist. Aber auch andere niedrige Tiere, wie Schwämme, Horn- und Weichkorallen, Seefedern, Haar- und Schlangensterne sowie Lederkorallen bilden den Lebensraum Riff.

Alle Riffbewohnen leben in einer Symbiose friedlich nebeneinander und auch die Taucher werden als Gäste freundlich aufgenommen, sofern Sie sich an die Regeln halten und „Haus & Hof“ im Korallengarten nicht zusammentrampeln!

Wer ein Boot auf den Malediven bauen lässt, erlebt die Anwendung einer jahrhundertelangen nautischen Tradtion des Schiffsbaus, die auch in modernen Zeiten mit gutem Recht angewendet wird. Auf den Malediven gibt es keine Erze, daher ist der Einsatz von Stahl für den Bau von Booten kein Teil dieser Tradition.

Die folgenden Bilder vom Bau des Tauchsafari-Boots Nautilus Two zeigen, wie die Zimmerleute der maledivischen Wert aus Holz den Rumpf fügen:

Die Werft ist eine luftige Halle aus einer einfachen Holzkonstruktion. Sie bietet den Werftarbeitern ein wenig Schatten während der schweißtreibenden Arbeit.

Die Verbindungen der Bootselement werden traditionell mit Holznägeln gefügt. Das hat auch einen Grund: Der Holznagel quillt beim Kontakt mit dem Meerwasser auf und damit wird die Verbindung bombenfest. Rost oder Korrosion durch das Salzwasser sind natürlich damit auch kein Thema.

Hier schaut’s noch etwas unordentlich aus, aber man kann mit etwas Fantasie durchaus das Deck und die Zwischenschotts erkennen.Die Spanten, die die Form des Boots-Rumpfs bestimmen, sind gelegt, und die Außenhülle wird mit den Holznägeln daran befestigt.

Auf Flickr zeigen wir weitere Fotos von den Maldiven…

Als Taucher möchte man ja möglichst nahe an der Natur sein, die wirklich guten Plätze finden und dann ein bisserl damit angeben, während man am Abend nach einen Tauchtag beim Bier zusammen sitzt. Wenn es ums Tauchen im Meer geht, hast du dabei zwei Alternativen: Entweder buchst du eine herkömmliche Tauchreise in einem der gut besuchten Ferienorte, etwa in Ägypten, und gehst dann halt von der Tauchbasis vor Ort auf deine Tauchgänge zusammen mit den hundert anderen, die das selbe wollen…

Oder:

Du sparst ein paar Kröten mehr, buchst eine Tauchsafari auf einem Boot, das dich mit ein paar wenigen Gleichgesinnten von Riff zu Riff bringt. Klingt schon besser, oder?

Und es sieht eindeutig auch besser aus:

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.